In Simbabwe ist die Gewinnung metallischer Rohstoffe von großer Bedeutung. Das Land gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Platingruppenmetallen und Chromit. Des Weiteren werden dort vor allem auch Tantal und Nickel gefördert. Simbabwe ist ein bedeutender Ferrochrom-Produzent. Das Land verfügt über größere Vorräte an Platingruppenmetallen und Cäsium. Ebenfalls verfügt das Land über Goldvorkommen, die zu den größten Afrikas gehören. In Simbabwe ist auch die Gewinnung von Nichtmetallen von Bedeutung. Das Land gehört zu den weltweit wichtigsten Produzenten von Vermiculit. Weiterhin werden dort vor allem auch Asbest, Lithium und Industriediamanten gefördert. Eine Erdöl- oder Erdgasförderung findet in Simbabwe nicht statt und die prognostizierten Ressourcen sind sehr gering. Simbabwe verfügt über geringe Uranressourcen. Eine Förderung von Uran findet nicht statt. Rund 63 % des heimischen Strombedarfs und knapp Dreiviertel des Primärenergieverbrauchs werden durch erneuerbare Energien gedeckt. Neben Wasserkraft spielt besonders die Nutzung von Biomasse in Simbabwe eine dominante Rolle. Simbabwe ist derzeit das drittgrößte Hartkohlenförderland Afrikas. Die Kohle wird vorrangig in der Stromerzeugung eingesetzt, zudem werden geringe Mengen exportiert.
© Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)