Peru zählt als klassischer Metallrohstoffproduzent global zu den wichtigsten Förderländern von Zink, Kupfer, Gold, Silber, Blei, Molybdän, Wismut und Zinn. Das Land zählt zu den weltweit bedeutenden Raffinadeproduzenten von Zinn, Indium und Zink. Peru verfügt über die weltweit größten Molybdän- und Silbervorräte. Das Land verfügt auch über bedeutende Vorräte an Selen, Kupfer, Blei, Zink, Rhenium, Gold, Indium und Zinn. Peru produziert eine Reihe von Nichtmetallrohstoffen. Bei der Produktion von Bims, Andalusit, Phosphat, Quecksilber, Pyrophyllit, Bormineralen und Diatomit zählt Peru zu den weltgrößten Produzenten. Bei den Nichtmetallen verfügt das Land über bedeutende Vorräte an Quecksilber und Bormineralen. Im Weltmaßstab verfügt Peru über geringe fossile Energierohstoffressourcen. Um den Eigenbedarf zu decken, muss Erdöl in geringem Umfang importiert werden. Die Erdgasförderung übersteigt den Eigenbedarf und geringe Mengen werden exportiert. Peru verfügt über nennenswerte Uranressourcen (Ressourcen-Weltanteil 0,8 %, Rang 20). Eine Förderung von Uran findet nicht statt. Rund die Hälfte des heimischen Strombedarfs wird durch erneuerbare Energien, hauptsächlich Wasserkraft, gedeckt. Neben Wasserkraft spielen auch Wind- und Solarenergie sowie Biomasse in Peru eine Rolle. Grundsätzlich besteht, geografisch betrachtet, ein sehr günstiges Potenzial für die Nutzung von Wind- und Solarenergie im Land. Das Regierungsziel ist bis zum Jahr 2025 60 % des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken.
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