In der Mongolei ist die Gewinnung metallischer Rohstoffe von großer Bedeutung. Die Mongolei ist ein wichtiges Förderland von Molybdän, Wolfram und Kupfer. Das Land verfügt über im weltweiten Vergleich bedeutende Molybdän- und Wolframvorräte. An Nichtmetallen ist das Land ein führender Produzent von Flussspat. Die Mongolei verfügt auch über bedeutende Vorräte an Flussspat. Unter den Energierohstoffen stellt Kohle den wichtigsten heimischen Energieträger der Mongolei dar und ist zugleich die größte Export-Einnahmequelle des Landes. Zudem zählt das Land zu den vier größten Kokskohlenexporteuren weltweit. Die Kohleexporte gehen fast ausschließlich nach China. Die Möglichkeit zur Nutzung von Kohleflözgas wird untersucht. Die Mongolei verfügt über Erdölreserven und -ressourcen und fördert geringe Mengen an Erdöl. Schiefergasressourcen im Osten und Südosten der Mongolei werden vermutet. Die Mongolei verfügt über die drittgrößten Uranressourcen der Welt (1,4 Mio. t U); das Potenzial könnte dabei noch weitaus größer sein. Zurzeit existieren zahlreiche Explorationsvorhaben, aber ein Abbau findet nicht statt. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist noch sehr gering, ein Ausbau wird aber von der mongolischen Regierung vorangetrieben. Grundsätzlich besteht, geografisch betrachtet, ein sehr günstiges Potenzial für die Nutzung von Wind- und Solarenergie im Land.
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