Der Bergbau ist traditionell Angolas zweiter führender Wirtschaftssektor, hauptsächlich aufgrund der Gewinnung der dortigen Diamantenvorkommen. Als zweitgrößter Ölproduzent Afrikas ist das Land stark von der Öl- und Gasproduktion abhängig, wobei der Erdölsektor den Großteil der Exporteinnahmen des Landes ausmacht. Seit 2013 versucht Angola seine Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und eine robustere und diversifizierte Wirtschaft aufzubauen. Dazu gehörte auch die Förderung des Bergbausektors, bei dem es eine Reform der Verwaltung gab und eine neue nationale Agentur für Mineralressourcen geschaffen wurde. Derzeit (2017) werden in Angola für viele verschiedene Bergbauprojekte Investoren gesucht. Das angolanische Bergbauministerium hat in den nächsten Jahren Investitionen in Milliardenhöhe in die Entwicklung und den Abbau der Mineralvorkommen angekündigt, denn Angola verfügt über beträchtliche, allerdings noch nicht vollständig erschlossene Mineralvorkommen (unter anderem Phosphate, Kupfer, Gold, Eisenerz, Seltene Erden). © Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
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